Es ist Zeit, wieder mal etwas zu schreiben, weiterzugeben, was mich bewegt.
Seit einiger Zeit erzähle ich immer häufiger keltische Märchen und Sagen. Ich fühle mich zu den Geschichten Irlands hingezogen, ebenso zu den walisischen und schottischen, zu bretonischen Märchen. Auch in der Bretagne scheint sich keltisches Gedankengut bewahrt zu haben.
Natürlich gibt es auch gute Märchen aus anderen Ländern.
Ich denke dabei an die Dolomiten, die eine ganz eigene Sagen- und Märchenwelt entwickelt haben.
Ich denke an „Der Ungewaschene“ aus Russland, „Die blaue Rose“ aus China, „Der Teufel und der Goldhahn“ oder „Das Wasser des Lebens“, beide aus Deutschland.
Und viele andere mehr.
Diese zählen zu meinen Favoriten, aber vor allem sind dies die keltischen Märchen. Sie berühren mein Herz am tiefsten. Ich spüre Zauber in ihnen, ich spüre menschliches Sein in aller Vielfalt, ich spüre Großartigkeit; vor allem aber spüre ich Wildheit.