Wild ist der Zorn des Königs in dem Märchen „Die Schwanenkinder des Lir“.
Er straft seine Tochter Aive gnadenlos, weil sie die Regeln des Lebens gebrochen hat. Für Verrat, Untreue und Kindesmord gibt es keine Gnade.
An die Regeln des Lebens aber fühlt sich auch der König gebunden. Er untersagt seinen Edlen, einen möglichen Nebenbuhler zu töten.

Märchen brachten Königen und Königinnen die Regeln des Lebens nahe, erzählten davon, was gute Herrschaft ausmacht.

Natürlich gab es Könige denen es gut gelang, die Regeln des Lebens zu befolgen und Könige, die sich schwer damit taten. Wichtig aber ist, dass versucht wird, die Regeln des Lebens zu akzeptieren und zu befolgen – statt infantil ausgelebter Egoismus: Ich lebe nur nach meinen eigenen Regeln.

Was sind die Regeln des Lebens?
Dem spüren die Märchen nach.
Dem möchte ich ebenso nachspüren. Unter anderem in diesem Blog.