Regeln des Lebens.
Was meine ich damit?

Leben ist gekennzeichnet von Polaritäten:
Freund – Feind
Männliches – Weibliches
Eines – Vieles
heiß – kalt
Licht – Finsternis
Bewegtes – Unbewegtes
(aus der Tafel der Phythagoreer)

Ich sehe ein Pendel, das von einer Seite zur anderen schwingt. Wenn das Pendel in der Mitte hängt, ist Stillstand.

In dem Märchen „Die Schwanenkinder des Lir“ (siehe auch Königtum) hat der König die Wahl: Entweder er läßt Lir töten, wenn dieser ihm grollt und Ränke schmieden könnte. Wenn er dies nicht will, dann muss er versuchen, ihn sich zum Freund zu machen. Nur ihn links liegen lassen, aussitzen, das funktioniert nicht. Das hieße das Pendel zu wählen, welches stehen bleibt. Stillstand entsteht, wenn zwei Menschen nur noch ihre Gemeinsamkeiten suchen. Irgendwann sind die beiden austauschbar, beliebig.

Beliebigkeit ist das Gegenteil zu Polarität.
Beliebigkeit ist der Tod, Polarität das Leben.

Den Regeln des Lebens zu folgen heißt die Gegensätze zu begreifen, zu suchen und zu fördern.