25. Mai 2018

Café Blue Tower in der Evangelischen Kreuzkirche

Berlin – Wilmerstorf

Zu später Stunde erzählte ich erneut vom Schicksal, von Aschenhans, der den Urlindwurm bezwingt; von dem norwegischen Prinzen, der mit Hilfe der Anderswelt seine Braut errettet; von den vier Kindern Lirs, die zu Schwänen wurden und es noch immer sind. Und dann gab es die Geschichte von der Elfe, die sich verzweifelt nach der Seele eines Menschen sehnt und fast vergeht, da ihr der Schäfer die seine verwehrt – bis sie seinen Sohn heiratet und (Schwieger)tochter wird.
Abgerundet wurde die Geschichtenfolge von der Frage: „Was wollen Frauen?“ Die richtige Antwort darauf kann die Wendung des Schicksals bestimmen …

 

14. Februar 2018

Schloss-Hotel

Reichenow, Brandenburg

60 Jahre. Geburtstag am Valentinstag. Geburtstagsfeier im herrlichen Schloss Reichenow.
Der Kindheit und Jugend wurde nachgeträumt, durch den Raum schwebten bunte Luftballons, immer wieder rief die Musik zum Tanz.
Auch Märchen waren Teil des frohen Reigens. Ich erzählte zur Begrüßung vom Lumpenkind, das trotz Tränenspuren auf den Wangen und ihres zerschlissenen Rockes zur Königin wird, eine Geschichte, so recht geschaffen, den Valentinstag zu untermalen. Und ich erzählte Schwänke, um verschiedenen Momenten der 60 Jahre einen märchenhaften Klang beizufügen.

19. Januar 2018

Märchenjurte im Figurentheater Grashüpfer

Berlin, Treptower Park

19 Besucher am 19. Ein schönes Omen!
Umgeben von Kerzen und offenem Feuer erzählte ich von Hilfe und Rettung. Aschenhans rettete die Prinzessin vor Drachengier, der norwegische Prinz seine Braut desgleichen. Die Sonne half dem Frühling gegen die Winterhexe, eine alte Frau bewahrte die Menschen ihrer Stadt vor dem Ertrinken, indem sie ihr eigenes Haus in Brand setzte.
Aber auch von den Kindern Lirs war zu hören, die immer noch in weiße Schwäne verwandelt sind, Erlösung wird ihnen erst werden, wenn der Mann aus dem Norden und die Frau aus dem Süden wieder eins sein werden, und dies wird dauern…
Zwischen den Geschichten perlten die Töne meines Saiteninstruments. Und auch für das leibliche Wohl war gesorgt.